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  Astrologische Praxis - Uwe Christiansen
   Astrologe und Heilpraktiker für Psychotherapie in Oldenburg

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Aktuelle Zeitqualität 

  Die Rückkehr der Finanzkrise                                                               

Am 14. September 2010 ended die aktuelle Rückläufigkeit von Pluto.
Zu erwarten ist, das sich  dadurch die Finanzkrise wieder massiv zu Wort melden wird.
Angesichts der zu erwartenden massiven Verwerfungen an den Finanzmärkten sind wir alle gefragt, unseren eigenen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln zu überprüfen!   

Aktualisiert am 13. Februar 2012

Seit dem 3. Februar steht Neptun nun nachhaltig im Zeichen der Fische. 2011 war er bereits vom 4. April bis zum 5. August dort, bevor er wieder rückläufig wurde.
Neptun wird nun bis zum 30. März 2025 in seinem eigenen Zeichen bleiben. Welche Veränderungen sind durch ihn zu erwarten?

Genauere Auskünfte dazu kann uns darüber das Ingress Horoskop ( das Eintrittshoroskop* von Neptun in die Fische ) geben:
Kurz gesagt zeigt es inhaltlich eine gravierende Veränderung in Bezug auf den Umgang mit gemeinschaftlichen Werten an. Gier gesteuerte Illusionen lösen sich auf und machen einer neuen, entschiedenen
( radikalen ) Weltanschauung Platz.
Dazu passend der Blick in die Geschichte: Beim letzten Durchgang von Neptun durch sein Zeichen ( 1847–1861 ) gab es in der Zeit von 1857 – 1859 eine schwere Weltwirtschaftskrise.
Im Mittelpunkt dieser Jahre standen aber auch die vielen Neugründungen von geistig-spirituellen Bewegungen
( u.a. Theosophie, Anthroposophie ) und die extreme Zunahme von medialen Kontakten ( ernsthafter wie auch betrügerischer Natur: So nahm auch Wilhelm der 2. an Seàncen teil, um an Informationen über den Zaren zu gelangen).
Auch die dritte starke Strömung jener Zeit, Visionen
eines neuen politischen, bzw. menschlichen Umgangs miteinander zeigt sich bereits in unserer Zeit.
 
Neptun im Zeichen der Fische steht unter anderem:
 
für Qualitäten wie Feinspürigkeit, Medialität, Sensibilität, Hingabe und Mitempfinden, 
aber auch für Auflösung, Unklarheiten, Ängste, ausufernde Sorgen...
Vision – Illusion. Phantasie und Traum,
Sehnsucht – Sucht,
Grenzen verwischen, verschwimmen, lösen sich auf...
Wunsch nach dem Verschmelzen
Wasser bahnt sich seinen Weg, Überschwemmungen...
 
Das Prinzip vom Zeichen der Fische in unserem Horoskop erlebt durch den Besuch von Neptun eine enorme Verstärkung. Die Hauptaufgabe wird dabei für uns sein, Illusion und Vision auseinanderhalten zu können. Des weiteren wird ein neuer Umgang mit alten Angstthemen gefordert. Wir könnten uns die Frage stellen, ob wir bestimmte Ängste benötigen und wozu sie uns dienen: Was genau lösen sie aus und wovon trennen sie uns?
 
In unserer persönlichen Entwicklung können wir unsere Begrenztheit für Wahrnehmungen öffnen, die nicht klar greifbar sind. So können wir vielleicht ein Gefühl für den richtigen Moment entwickeln und eine Vision für unseren weiteren Lebensweg “erschauen”.

Wir machen aber vielleicht auch die Erfahrung, dass diese Art der Wahrnehmung einer besonderen Schulung bedarf, damit wir uns nicht heillos verstricken und in Selbst-Täuschungen verfallen.
Sind wir offen für das nicht wertende “Lauschen” im Zustand des nicht Denkens? Können wir die Vision vor unserem inneren Auge von unserer Vorstellung unterscheiden?
 
Auch unsere Hingabefähigkeit wird geprüft: Hängen wir uns an eine bestimmte Geistes-Ausrichtung, weil es “trendy” ist und unserem Ego schmeichelt
oder können wir auch die Herzenszugehörigkeit in uns dazu erspüren?  
 
In früheren Rundbriefen schrieb ich über die inhaltlichen Möglichkeiten der Konstellation von Neptun im Sextil mit Pluto im Zeichen Steinbock ( April 2011 – 2015 ).
Im Sinne einer persönlichen Ausrichtung möchte ich dazu ergänzen: Es ist eine gute Gelegenheit, unsere Phantasien über ein friedvolles und inspiriertes Miteinander auf diesem Planeten in die Wirklichkeit umzusetzen.
 
*Das Ingresshoroskop von Neptun in das Zeichen der    
  Fische ist auf den 4.4.2011, 15.51 Uhr erstellt.

 Aktualisiert am 28. November 2011                                             
 
 Das Jahr 2011 ist dabei, sich langsam von uns zu verabschieden.
 Der letzte Neumond in diesem Jahr ( 24.12.2011 ) findet auf 2°  Steinbock, also Hand in  Hand mit Pluto`s aufwühlender  Transformationsarbeit statt.
 Die Themen unterm Weihnachtsbaum werden also die Enge der  aktuell lastenden Strukturen widerspiegeln. Vielleicht gibt es aber  auch schon ein Spüren von, “da geht es nun für mich hin und diese  oder jene Lebensform  muss ich dazu noch sprengen ( positiv:
 kreativ umformen ).

 Unbewusst ausagiert kann es ein vehementes Aufbegehren gegen  jegliche Form der Feiertage sein: Vielleicht eine schöne Übung, um  mit der eigenen inneren Weite ( oder Begrenztheit ) in Kontakt zu  kommen und sich mit wirklich Neuem auszuprobieren.
 
 Der Jahresanfang 2012 trägt denn auch beide Themen in sich: Der  Wunsch  nach absoluter Freiheit im Kontakt mit dem Du ( Mond  Konjunktion Uranus  im Partnerschaftsfeld ) und das Wahrnehmen  dessen, wie eng der Raum  aktuell bemessen ist ( Saturn`s  Begrenzung oder Formgebung im  Wertehaus, in der Opposition zu  Lilith Konjunktion Jupiter im Feld der Werte  der Anderen ).

 Das Thema der Eurobonds ( Staatsanleihen auf Europäischer Ebene )  spiegelt übrigens genau diesen Widerstreit auf der äußeren Ebene.
 Der Heilig Abend 2011 lädt uns also zu einer Standortbestimmung ein:
 Wo sind die Räume, in die ich mit lebendiger Aufbruchsenergie hinein  “stürmen” will ( Uranus im Feuerzeichen Widder ) und welche Sprache  sprechen die “Wachtposten” in mir, die mich daran hindern wollen!


                                             ***

Aktualisiert am 12. August 2011

Fukushima und seine Folgen, Griechenland und €- Krise, drohende  Zahlungsunfähigkeit der USA, die Welle der Umstürze in den  Nordafrikanischen Ländern - für alle klar erkennbar, hat es die aktuelle  Zeitqualität in sich. Die Entwicklungen geschehen extrem rasch, mit feurige Ausweitung und ( anscheinend ) unvorhersehbar.
Dies alles entspricht dem Prinzip vom Planeten Uranus im kardinalen  Feuerzeichen Widder.

Im Mai 2010 wechselte Uranus ( erstmals und kurzfristig ) in dieses Zeichen  und läutete damit einen neuen 84 Jahre andauernden Zyklus dieser  Aufbruchsenergie ein. Positiv können wir z.B. mit sprunghaften  Entwicklungen und Durchbrüchen in der Forschung  von Energieeffizienz und  Antriebstechnik rechnen.Es ist eine Aufbruchs- und Umbruchsenergie, die  sich nicht einschränken oder behindern lassen will, die im Kern neuen, wirklich freiheitlich orientierten Lebensformen Raum schaffen will.
Dass das nicht immer so reibungslos klappt, zeigt uns die Geschichte der Französischen Revolution ( Uranus wurde 1781 entdeckt ),sie steht sinnbildlich für das Prinzip dieses Planeten.

Das „Stirb und Werde Prinzip“ von Pluto fügt einen tiefen und drohenden Unterton zu dieser Stichflammenenergie von Uranus hinzu.
Seit Januar 2008, dem Offenbarwerden der Finanzkrise, steht der Kleinstplanet Pluto im Erd- und damit Materiezeichen Steinbock.
Die Bereiche, in denen die ( bis 2024 ) andauernde Transformation  stattfindet, sind damit: Die Strukturen des Staates und der Volkswirtschaft, der Umgang mit der Materie selbst, Währungen und grundsätzliche  politische Ausrichtungen. Mit welcher Heftigkeit die notwendigen Veränderungsprozesse verlaufen, erleben wir aktuell am Beispiel von Griechenland und der damit verbundenen €-Krise. Hier geht es nicht nur um reine Sachargumente, es kochen viele Emotionen hoch, wie uns die „bunte“ Presse beweist.

Seit Mai 2010 bilden diese beiden Planeten einen Spannungsaspekt
( Quadrat ) miteinander. Letztmalig bestand diese Zeitqualität im Januar  1762. Allerdings blieb der Aspekt damals „unscharf“, er wurde also nicht  exakt und so “ereignisfordernd“ wie in der jetzigen Zeit.
Bis zum Frühjahr  2015 wird dieser Aspekt ( durch die verschiedenen Rückläufigkeitsphasen ) sieben Mal exakt, also in der stärksten Umsetzungsform bestehen.
Damit ist klar, dass es sich bei der aktuellen Umbruchszeit nicht um ein Strohfeuer handelt, sondern um eine fundamentale Krise mit dazu gehöriger notwendiger Neuausrichtung.

Die dritte, für die nächsten Jahre prägende Energie kommt durch den Planeten Neptun ins Spiel. Seit April dieses Jahres steht er in seinem  eigenen Zeichen der Fische.Letztmalig war er dort ab dem Jahr 1847.
 Seine Entsprechungen finden wir damals z.B. im Außen in einer Welle von  Revolutionärem Geist,angefacht von einem idealistischen Bild von Freiheit. Auf der inneren Ebene nahm der Kontakt zur geistigen Welt “fluthaft“ zu, mit der Folge der Gründung vieler spiritueller und religiöser Gruppierungen ( Theosophie, Anthroposophie usw. ). Neptun machte sich aber auch durch  vielerlei Trug und Täuschung innerhalb dieser Vereinigungen bemerkbar, seinem Prinzip von Auf- und Erlösung in all seinen Schattierungen.

Können wir 2011 Illusion, Traum und Vision voneinander unterscheiden?
Und sind wir bereit für das feinstoffliche Spüren, ohne uns im Dickicht der Wunschvorstellungen zu verlaufen?

Neptun steht seit dem Frühjahr 2011 Hand in Hand mit Chiron ( dem verletzten Heiler ). Gemeinsam bilden sie einen Sextilaspekt mit Pluto im  Zeichen des Steinbocks. Eine inhaltliche Deutung der astrologischen  Dreierformation könnte lauten: Eine tiefgreifende Umwandlung alter  Wertestrukturen hilft dabei, neue Visionen von Gläubigkeit und Spiritualität zuzulassen und umzusetzen. Tatsächlich taucht diese Gesamtkonstellation in einem Zyklus von ca. 485 Jahren immer wieder gemeinsam auf, zuletzt im Zeitfenster von 1526 bis 1531. Im Mittelpunkt dieser Jahre stand die durch Martin Luther initiierte Reformation.

Auffallend ist, dass das Ende des jetzigen Zyklus im Maja Kalender im  Dezember 2012 mit in dieses Zeitfenster fällt. Allerdings wussten die Majas noch nichts von der Existenz der Planeten Uranus, Neptun und Pluto. Aktuell richten sich aber nicht wenige Menschen an dem als Weltende falsch verstandenen Aussagen aus. Die Kernaussage des Mayakalenders beschreibt das Ende eines Abschnitts einer seit dem Jahr 3.114 v.Chr.  bestehenden Zeitrechnung. Weiter können die Aussagen so verstanden werden, dass zur Wintersonnenwende 2012
( sofern die Umrechnung in unser Zeitmaß korrekt ist ) der Höhepunkt dieser Entwicklung , die uns zu einem umfassenden Einheitsbewusstsein führen möchte, erreicht sein wird.



   Aktualisiert am 8. April 2011          

Seitdem die Märkte, als Versuch die Finanzkrise unter Kontrolle zu bringen,  mit Milliarden von Dollar geflutet wurden, explodieren überall auf der Welt die  Preise für Grundnahrungsmittel. "Aktuell* werden Erinnerungen an die  Hungerkrise 2008 wach. Damals verdreifachte sich der Reispreis, die ärmsten Länder der Welt konnten ihre Bevölkerung nicht mehr ernähren.

In Indonesien musste die Armee Reislager bewachen, in Haiti wurden Menschen bei Aufständen getötet, in 30  weiteren Ländern gab es Unruhen." ( *Spiegel Online 31.8.2010 ).
Leider hat sich an dieser fatalen Situation nichts verändert; im Gegenteil:
Gerade sind es die Getreidepreise, die sich für viele Menschen verhängnisvoll verteuern.
 
Massenhaft strömt ( zinsbilliges ) Geld in Agrarfonds und treibt damit die Preise in die Höhe. An dieser Stelle könnten wir uns fragen: Ist unsere Hausbank  auch in diesen "Geschäftsfeldern" tätig und habe ich vielleicht, ohne es konkret zu wissen, über sogenannte Dachfonds darin investiert?  

Oder anders ausgedrückt: Bei welchen "Gewinnchancen" setzt mein Gewissen aus? Zur Erinnerung:
 
1% der Menschheit besitzt 40% der Reichtümer.
Täglich sterben 34.000 Kinder an Hunger und vermeidbaren Krankheiten.

50% der Weltbevölkerung lebt von 2$ am Tag.
 
Die jetzige Lage des Planeten Erde deutet darauf hin, dass wir uns in  einem schon lange überfälligem Bewusstseinswandel befinden:
Der Wandel von reinem, individuellem Egobewusstsein
hin zum Anteil  nehmen am- und Verantwortung übernehmen für das - entstehende  
Gruppenbewusstsein der Menschheit.
 
Es wird weiterhin sehr stürmisch bleiben!
 

                       
Aktualisiert am 14. Februar 2011                      
 
Der laufende politische Prozess in Ägypten zeigt uns deutlich, womit wir in diesem Jahr noch rechnen können:
Die Jugend ( Widder Energie ) lässt sich nicht länger von der Obrigkeit ( Steinbock ) einschüchtern und rebelliert nun offen gegen die Missstände. Der Eintritt von Uranus in den Widder am 12. März 2011 wird diese  Prozesse nochmals erheblich beschleunigen, aber auch sehr radikal zuspitzen!  Gleichzeitig stehen Merkur
( Kommunikationsprozesse ) und  Jupiter ( expansive feurige Ausdehnung ) in Konjunktion miteinander
( ebenfalls im  Feuerzeichen Widder ), was zu hitzigen und eventuell auch aggressiv ausartenden Diskussionen und Reaktionen führen kann.
Die Sonne ( Handlungsenergie ) wird am Abend des 20. März ebenfalls in den Widder eintreten und damit den Frühling beginnen. Also jede Menge impulsive und feurige  Energie, die sich nicht einschränken lassen will.

Welche Fragestellungen rücken durch diese radikale Zeitqualität an uns persönlich heran und welche innere Ausrichtung wäre hilfreich?
Wo rebellieren wir selbst gegen innere, längst  überlebte "Herrscher" (alte  Reaktions- und Verhaltensmuster) in uns?  Wie sieht es mit den Grundausrichtungen unseres Lebens aus, die wir auch für die nächsten Jahre und  Jahrzehnte als gegeben angenommen hatten? Geben wie dem höchst lebendigen Anteil in uns, der uns darauf aufmerksam macht, dass ein Paradigmenwechsel an der Zeit ist, genügend  Raum zum Ausdruck zu kommen?

 Aktualisiert am 6.1.2011


 2011 – Hoffnung erlaubt?

 Im Herbst 2009 schrieb ich im "Achtsamen Leben"  über die zu erwartende  Spannungs- und Trennungsenergie der vor uns liegenden Zeit. Einiges hat  sich seitdem verändert. Wir alle haben in unseren persönlichen Bezügen  Überprüfungen erfahren,die nicht immer ganz leicht zu händeln waren.  Vielleicht haben wir auch zu neuen inneren und äußeren Freiräumen  gefunden. Was bringt nun die vor uns liegende Zeitqualität?
Im kommenden Frühjahr, genau am 4. April 2011 wird der Planet Neptun zum ersten Mal wieder seit 165 Jahren in sein eigenes Zeichen der Fische treten und dort auch bis 2026 bleiben.Damit rücken Themen wie: Illusionen  und Auflösung derer, Schuld und Schuldigkeit
( persönlicher Natur wie auch  von Staaten )in den Focus der Betrachtung. Auch Ängste und Suchtstrukturen werden stärker in den Vordergrund treten.

Im positiven Pol können wir beim Zeichen der Fische die Fähigkeit des  Mitempfindens wahrnehmen: Das Leid der Anderen ist uns nicht mehr egal,  wir fühlen uns miteinander verbunden. Zudem wird ein vertiefter Wunsch des  Aufgehens in einem größeren Zusammenhang ( jedweder Art ) angestossen.
Das wird oft recht subtil verlaufen. Neptun wirkt im Psychischen eher  unterschwellig und hintergründig auflösend, als mit Donnergetöse Neues in  die Welt zu bringen. Dafür ist eher der Planet Uranus zuständig.
Doch dazu später mehr.

Auf der mundanen Ebene wird Wasser ( in all seinen  Formen ) und alles  was damit zu tun hat, an Bedeutung gewinnen. Einige Stichworte dazu: Überschwemmungen wie aktuell in Teilen von Ausstralien.Das Abschmelzen vom Permafrost mit all seinen Folgen, das Versiegen wichtiger Ströme in Zentralasien, die Wasserverschmutzung sowie Kämpfe um das Trinkwasser. Auf dieser Ebene wirkt die Kraft des Wassers mit großer Zerstörungskraft.

Im Februar 2011 wird auch Chiron wieder in das Zeichen der Fische treten. Auf Grund seiner Rückläufigkeitszyklen haben wir bereits vor kurzem  einen Abstecher von ihm dort erlebt: Am 20. April 2010 wechselte der Planetoid  Chiron, in der  Mythologie der verletzte Heiler, in das Zeichen der Fische.
An diesem Tag explodierte die Ölplattform "Deepwater Horizon" und  vergiftete seitdem das Meer. Als Chiron am 20. Juli 2010 durch seine  Rückläufigkeit wieder in das Zeichen des Wassermanns zurückkehrte wurde das Bohrloch zum ersten Mal nachhaltiger verstopft.

Neptun steht ab dem Frühjahr 2011 Hand und Hand mit Chiron( Konjunktion). Gemeinsam bilden sie einen Sextil Aspekt mit Pluto im Zeichen des  Steinbocks. Eine inhaltliche Deutung der  astrologischen Dreierformation  könnte lauten: Eine tiefgreifende Umwandlung alter Wertestrukturen hilft dabei, neue Visionen von Gläubigkeit und Spiritualität zuzulassen und umzusetzen.

Tatsächlich gab es diese Gesamtkonstellation schon einige Male. In einem Zyklus von ca. 485 Jahren tritt diese Formation immer wieder geneinsam  auf.Zuletzt im Zeitfenster von 1526 bis 1531. Im Mittelpunkt dieser Jahre  stand die durch Martin Luther initiierte Reformation Sein Protest richtete sich  unter anderem gegen den schwunghaften Ablasshandel der Kirche. Im  ersten Halbjahr 2010 wurden massiv sexuelle Übergriffe  auch in kirchlichen  Institutionen bekannt, die dazu  führten, dass die Vertrauenskrise, die wir zuerst im Finanzbereich erlebten, sich nun auch massiv hier ausbreitete.
Die Politikverdrossenheit Vieler und die damit verbundene geringe  Wahlbeteiligung sind weitere Zeichen der Zeit.

Welchen gesellschaftlichen Normen und Ausrichtungen können wir noch vertrauen? In wie weit finden unsere eigenen Impulse dort noch eine angemessene Orientierung und Resonanz?

Uranus im Zeichen des Widders ( wieder ab dem 12.  März 2011 ) im Spannungsapekt mit Pluto im Steinbock wird für Aufbruchspotential  jeglicher Ausrichtung sorgen.Was wir daraus machen, liegt nicht zuletzt  daran, ob wir unsere Träume und Visionen ernst nehmen und für ihre  Umsetzung eintreten! Die kommende Zeitqualität wird noch wesentlicher stärker als bislang eine Sehnsucht nach einem wirklichen inneren Berührt-Seins mit sich bringen.

 
             

 August 2009                                                           
 
 Kurz vor Zwölf – oder kurz vor 2012?


Alles wieder beim Alten? War es das schon mit der  sogenannten  Finanzkrise, geht alles so weiter wie  bisher, oder ist der Anstoß in unserem  Wertebewusstsein von nachhaltiger Prägung?  Welche Antworten und  Orientierungen kann uns dazu die angewandte Astrologie bieten?
Wir erinnern uns: Als die Finanzkrise Anfang 2008 ihren sichtbaren Beginn nahm, rückte der Kleinstplanet Pluto in das Erdzeichen Steinbock.
Dem Erdzeichen Steinbock sind u.a. gesellschaftliche Rahmenbedingungen  wie Wertefragen und Staatsstrukturen zugeordnet.
Pluto gehört zum Sternzeichen Skorpion und ist für tiefgreifende  Transformationsprozesse zuständig. Diese geschehen zumeist über heftige  „Stirb und  Werde“ - Prozesse. Eine langfristige Umwandlung der  gesellschaftlichen Strukturen und Werte (Pluto benötigt 16 Jahre für seinen  aktuellen Besuch im  Steinbock) ist also angestoßen worden.

Ende Oktober diesen Jahres wechselt Saturn vom Zeichen der Jungfrau in  die Waage. Damit rückt das Thema Partnerschaft und Kontaktfähigkeit in  den Mittelpunkt.Saturns „Fähigkeit der Überprüfung“ wird in vielen  Partnerschaften dazu führen, dass die Frage: „Bleiben, aber dann nach neuen Regeln oder doch lieber gehen?“ gestellt wird. Die Ansprüche an ein zutiefst Miteinander in Beziehung sein werden steigen.

Mit dem Wechsel von Uranus in das Feuerzeichen Widder (Ende Mai 2010 zunächst nur zu Besuch) wird dann der Spannungsbogen der kommenden Monate durch plötzliche, feurige und auf Unabhängigkeit bedachte  Impulsdurchbrüche erhöht.
 
Durch die Opposition dieser beiden Planetenprinzipien rücken Qualitäten, wie wirklich und wahrhaftig in Kontakt sein und sich dabei zutiefst lebendig  und gleichzeitig innerlich frei zu begegnen,in den Vordergrund.Somit stehen  drei „der großen Uhrzeiger“ der Astrologie in kardinalen Zeichen. Kardinale  Zeichen stehen für Impulsenergie und  Neubeginn. So kurz vor 12, oder vor 2012, erleben wir also eine Zeitqualität, die mit viel Spannung und  Sprengkraft (alle drei Planeten stehen von ca. März 2010 bis ca. Sommer  2011 mit einem sogenannten T-Qudrat in Verbindung) Raum für Neues öffnen  will.
 
Jeder von uns wird diese Spannungs- und  aufbruchsreiche Zeit unterschiedlich erleben. Je nachdem, wie unser Lebensplan gedreht ist, erfahren wir das Aufbrechen  von alten Strukturen in anderen Lebensbereichen. Sind wir offen für Veränderungen, werden wir die kommenden Jahre innerlich begrüßen.
Halten wir uns aber aus verschiedensten Gründen an dem „wie es schon  immer war“ fest, werden wir Brüche provozieren.

Mit der Horoskopanalyse und der Möglichkeit später nachfolgender Vertiefungsgespräche erfahren wir eine Verlagerung unserer Aufmerksamkeit vom Außen auf die Impulse unserer Seele: In welchem  Verhältnis steht  mein eigener Lebensplan zu den kraftvollen Veränderungen, die uns in dieser  entscheidenden Umbruchszeit erwarten? Diese Draufsicht verschafft uns  Überblick und Klarheit für  die größeren Zusammenhänge und für
die Schätze, die in dieser Zeit von uns geborgen werden können.


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